Schön war’s!

Es ist ein gutes Gefühl – ich geniesse meine „letzten“ Sommerferien und beendige Ende Juli meine berufliche Tätigkeit als Lehrerin und Heilpädagogin. Ich habe einen Beruf ausgeübt, der bis zum letzten Arbeitstag der richtige war und ich habe gerne als Lehrerin gearbeitet. Noch ein gutes Gefühl zum Schluss – ich bin meinen Schülerinnen und Schülern immer mit Respekt begegnet. Ein Semi-Lehrer gab mir den Satz mit, der mich immer begleitet hat: „Denken Sie immer daran, die Kinder sind Ihnen anvertraut, nicht ausgeliefert.“ Daran habe ich mich immer gehalten, danke Otto Wyss!

Sie werden mir fehlen, die Kinder, die zu mir kamen und im Laufe der Schuljahre zu Jugendlichen wurden. Dieses Grösser werden, die Auseinandersetzung der Kinder mit dem Leben und dem Lernen, ihre Suche nach einer Identität, die beginnende Pubertät mit allen Höhen und Tiefen, das Ausloten von Grenzen, die Fragen nach dem Wohin, aber auch die Hilflosigkeit gegenüber dem Tod eines nahen Menschen. Das alles hat den Berufsalltag nebst dem Bildungsauftrag geprägt und daran werde ich mich immer erinnern.

Ich danke allen „meinen“ Kindern und Jugendlichen, die mir Freude machten, die mich an Grenzen brachten, die mir Flexibilität abverlangten, die mich zum Lachen brachten, die mich fast zur Verzweiflung bringen konnten, die mich mit Stolz erfüllten, die mich herausforderten, die meinen Beruf nie langweilig werden liessen.

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